#NDOteenCamp – Ein Wochenende voller Mut, Austausch und neuer Perspektiven
Vom 29. bis 31. August 2025 fand in Nottwil erstmals in der Schweiz das #NDOteenCamp statt – organisiert von Farco Pharma und mit grosser Freude unterstützt von Ortho Medica als Sponsor.
Im Zentrum des Wochenendes standen Jugendliche mit neurogener Blasenfunktionsstörung, ihre Familien – und ein abwechslungsreiches Programm, das Mut machte, Perspektiven eröffnete und echte Begegnungen schuf.
Höhepunkte des Camps
Den Start machten inspirierende Gespräche mit Para-AthletInnen:
• Romy Tschopp (Para-Snowboard)
• Wayra Huber (Rollstuhlbasketball)
• Fabian Schmid (Rollstuhl-Unihockey)
Sie erzählten offen von ihrem Lebensweg – mit allen Höhen und Tiefen – und gaben den Jugendlichen wertvolle Impulse mit. Danach ging’s aufs Spielfeld zur gemeinsamen Rollstuhlbasketball-Session – bei der sich auch Eltern und VeranstalterInnen in den Rollstuhl wagten.
Am Samstag folgte ein fachlich hochkarätiger Austausch mit:
• Dr. med. Maya Horst (Kinderspital Zürich)
• PD Dr. med. Inge Eriks-Hoogland
• PD Dr. med. habil. Jens Wöllner, stv. Chefarzt Neuro-Urologie SPZ Nottwil
Das Thema: Transition – der Übergang von der Kinder- in die Erwachsenenmedizin. Die Fachpersonen standen für offene Fragen zur Verfügung und gaben wertvolle Orientierung.
Parallel fand ein geschützter Austausch mit den Jugendlichen statt – unter der Leitung von Frau Anna Giambonini und Frau Dr. phil. Norma Ruppen-Greeff vom Kinderspital Zürich – zu einem oft tabuisierten, aber umso wichtigeren Thema: Sexualität.
Am Sonntag dann, stärkten sich alle nochmals bei einem ausgiebigen Frühstück. Beim gemeinsamen Rückblick war eines klar: Alle möchten wieder dabei sein. Auch unser «Camp-Liebling» Hund Teddy hat sich einen festen Platz im Herzen aller TeilnehmerInnen erobert – und wird hoffentlich beim einem nächsten Mal wieder dabei sein.
Als Sponsor mit Herz dabei
Ortho Medica ist stolz, dieses einzigartige Projekt als Sponsor unterstützt zu haben.
Ein grosses Dankeschön an Farco Pharma für die Organisation, und an alle Beteiligten – für Offenheit, Vertrauen und die vielen wertvollen Gespräche.
All die Eindrücke und Erkenntnisse nehmen wir mit in unsere tägliche Arbeit – und setzen uns weiterhin dafür ein, dass Betroffene ein sicheres, bequemes und selbstbestimmtes Leben führen können.